
Ich habe vor Kurzem meine dritte Mono Eating-Reinigungskur beendet, sprich, ich habe einige Tage lang nur eine bestimmte Frucht gegessen, in Kombination mit heilenden, mineralstoffreichen Flüssigkeiten. In diesem Artikel teile ich mit dir, was Mono Eating genau ist, wozu in aller Welt es gut sein soll, was du dabei beachten solltest, und wie meine Erfahrungen damit sind.
Noch ein paar Worte vorab: Mono Eating wird im Deutschen oft als Mono-Diät übersetzt. Mir ist aber ganz wichtig zu betonen, dass es hier NICHT um eine klassische Diät im Sinne von Hungern und Gewicht verlieren geht. Es geht um Fülle, um Entgiftung und um Heilung.
Andere Begriffe, die du im Zusammenhang mit dieser Thematik vielleicht schon mal gehört haben könntest, sind Mono-Ernährung, Mono Meals, Monomahlzeiten oder Banana Island.
Inhalt
WAS BEDEUTET MONO EATING?
Es gibt verschiedene Konzepte von Mono Eating. Hier gebe ich dir einen kleinen Überblick über diese, um dir dann schließlich zu beschreiben, was Medical Medium empfiehlt.
Generell bedeutet Mono Eating, dass man sich für eine heilendes Lebensmittel entscheidet, und für einige Mahlzeiten, einen Tag, mehrere Tage, oder sogar Wochen lang ausschließlich dieses zu sich nimmt. Als heilendes Lebensmittel kommen entweder Kartoffeln (jedoch nicht Süßkartoffeln) oder eine süße Frucht in Frage. Eine fettreiche Frucht wie Avocado ist dafür nicht empfehlenswert. Jede Mahlzeit und jeder Snack bestehen aus diesem Lebensmittel. Man kombiniert es nicht mit anderen Früchten, Gemüsesorten oder sonstigen Nahrungsmitteln.
Die einzige Ausnahme davon ist rohes Grünzeug in allen Ausführungen, das in manchen Konzepten mit der gewählten Frucht (oder den Kartoffeln) kombiniert wird. Beispiele dafür sind Gurkensaft, Babyspinat, Selleriesticks, Blattsalat und Gurkenscheiben. Andere Konzepte verzichten auf alle zusätzlichen festen Nahrungsmittel.
Ich schreibe explizit feste Nahrungsmittel, da Flüssigkeiten durchaus erlaubt und sogar wichtig zum Ausschwemmen der Giftstoffe sind. Manche Mono Eating-Konzepte sehen nur Wasser als zusätzliche Komponente vor, andere integrieren grüne Säfte, auch (frisches) Kokoswasser wäre eine Möglichkeit. Und Medical Medium empfiehlt ganz ausdrücklich das gewählte Lebensmittel mit Selleriesaft zu kombinieren.
Bei meinen ersten beiden Mono Eating Cleanses im Sommer 2015 und Anfang 2016 kannte ich Medical Medium und seine Informationen noch nicht, weshalb ich damals noch andere Konzepte verfolgt habe (beim ersten Mal Wassermelone plus grünes Blattgemüse plus Wasser, beim zweiten Mal Papaya plus Wasser).
Das war bei meinem kürzlich beendeten Papaya Cleanse anders. Jetzt war ich mit den Informationen von Medical Medium ausgestattet und mit seinen Empfehlungen vertraut, weshalb ich Selleriesaft natürlich zu einem wichtigen Bestandteil dieser Entgiftungskur gemacht habe.
Auf grünes Blattgemüse etc. habe ich komplett verzichtet. Das bedeutet nicht, dass ich das für schlecht halte. Doch da Medical Medium in seinem Buch nicht darüber spricht (sondern nur über Selleriesaft), habe ich mich für diese Variante entschieden.
Außerdem habe ich Zitronen-Honig-Wasser in meinem täglichen Protokoll belassen. Zum einen da ich mir ein Leben (und vor allem einen Morgen!) ohne Zitronenwasser gar nicht mehr vorstellen kann, und zum anderen weil es dem Körper bei der Ausschwemmung von Giften sehr hilfreich ist. Anthony spricht in seinem Kapitel über Mono Eating nicht von Zitronenwasser, das war also eine ganz individuelle und intuitive Entscheidung von mir.
WOZU UND FÜR WEN IST MONO EATING GUT?
Die folgenden Informationen stammen aus dem Buch Liver Rescue* / Heile deine Leber* von Anthony William – The Medical Medium. Zu finden sind sie in dem Kapitel „Liver Rescue 3:6:9“, in dem er die neuntägige Reinigungskur beschreibt, die speziell auf die Leber und deren Bedürfnisse zugeschnitten ist. Falls du dich für die Liver Rescue 3:6:9 interessierst, findest du zwei sehr ausführliche Artikel dazu hier auf meinem Blog. Zum einen die genaue Beschreibung der Entgiftungskur, zum anderen meinen Erfahrungsbericht dazu.

Und in diesem Kapitel befindet sich eben auch ein Unterkapitel zum Thema Mono Eating. Medical Medium beschreibt es als wundervolle Alternative für all diejenigen, die sich noch nicht bereit für die etwas kompliziertere Leberkur fühlen. Denn gerade wenn man ernsthafte Verdauungsbeschwerden hat oder wenn man außerordentlich empfindlich auf bestimmte Lebensmittel oder auf Entgiftung im Allgemeinen reagiert, fühlt man sich womöglich noch nicht dazu in der Lage, die Liver Rescue 3:6:9 zu machen.
Stattdessen kann man dann also die Technik des Mono Eating ausprobieren, in der man sowohl für Snacks als auch für Mahlzeiten immer jeweils nur ein Lebensmittel zu sich nimmt.
Zum Beispiel kann es für Menschen, die einen sensiblen Magen-Darm-Trakt haben und die auf Nahrungsmittel sehr schnell mit Symptomen reagieren, äußerst hilfreich sein, einen Tag oder mehrere Tage lang nur Bananen und Selleriesaft zu sich zu nehmen. Eine andere Möglichkeit wäre, nur Papayas und Selleriesaft zu konsumieren.
Sogar gedämpfte Kartoffeln (allerdings nicht Süßkartoffeln) plus Selleriesaft von morgens bis abends (oder länger) können extrem heilsam sein, insbesondere für Menschen, die sehr viele unfreundliche Bakterien in ihrem Darm haben oder deren Verdauungstrakt durch eine Lebensmittelvergiftung oder durch eine Magen-Darm-Grippe ernsthafte Verletzungen erlitten hat.
Man kann diese Mono-Ernährung sogar auf Wochen oder Monate ausweiten, bis man seinen Darm und seine Leber schließlich geheilt hat.
Mono Eating ist nicht für jedermann. Es ist für diejenigen, die mit speziellen Giftstoffen zu kämpfen haben, die von bestimmten Viren innerhalb der Leber produziert wurden. Oder für diejenigen, die andere verdauungstechnische Beschwerden haben, die zu einem besonders empfindlichen Darm oder Nervensystem geführt haben.
Denn die Nerven, die mit den Schleimhäuten des Magen-Darm-Trakts verbunden sind, können überempfindlich werden und in Folge dessen zu Symptomen wie Ängstlichkeit, Krämpfen, Blähungen und Völlegefühl zusammen mit extremem Unwohlsein führen, wenn Nahrung durch den Verdauungstrakt befördert wird. Für diese Menschen kann Mono Eating ungemein hilfreich sein.
Ein übermäßig empfindlicher Magen-Darm-Trakt hat seine Gründe. Wie bereits erwähnt kann es neben Bakterien und innerlichen Verletzungen auch an Viren liegen, die sich in der Leber befinden und die dort eine große Menge von Neurotoxinen / Nervengiften produzieren, die dann ihren Weg in die Darmschleimhaut finden. Auch übermäßiges Adrenalin, das in den Magen-Darm-Trakt gelangt, kann die Schleimhäute irritieren und die Nerven entzünden und dementsprechend empfindlich machen.
Von Anthony William wissen wir, dass Mono Eating sogar mal sein eigenes Leben gerettet hat, als er sich als Kind eine Lebensmittelvergiftung zugezogen hatte. Spirit hat ihm empfohlen, eine zeitlang ausschließlich Birnen zu essen, und diese gaben ihm seine Lebensgeister wieder zurück.
Seither, viele Jahrzehnte zurück, hat er Mono Eating empfohlen und wurde Zeuge, wie tausende Menschen dank dieser Methode ihre Überempfindlichkeiten heilen konnten.
Wenn du mit Darmproblemen zu kämpfen und fast schon keine Hoffnung mehr hast, dann mach dir Folgendes bewusst: Es ist hilfreich zu wissen, was für deine Symptome verantwortlich ist. Das ist der erste Schritt in Richtung Heilung. Denn ja, du kannst heilen. Du musst nicht dein Leben lang nur noch Monomahlzeiten zu dir nehmen. Doch sie können dir an diesem Punkt deiner Reise auf wundervolle Weise behilflich sein, und dich ungemein voran bringen auf deinem Weg der Heilung.
MEINE ERFAHRUNG MIT MONO EATING
Wie bereits erwähnt habe ich bisher drei Mono Eating-Entgiftungskuren gemacht:
▷ Sommer 2015: 8 Tage Wassermelone in Kombination mit grünen Blättern und Wasser
▷ Anfang 2016: 14 Tage ausschließlich Papaya und Wasser
▷ April 2019: 18 Tage Papaya plus Selleriesaft und Zitronen-Honig-Wasser
Berichten möchte ich hier nur über meine dritte Erfahrung, denn wie gesagt war das die einzige, bei der ich mit dem Wissen von Medical Medium und einem Kühlschrank voller Sellerie ausgestattet war : )
Erwähnen möchte ich außerdem, dass ich neben diesen längeren Kuren auch im Alltag recht viele Monomeals / Monomahlzeiten zu mir nehme, was bedeutet, dass eine Mahlzeit zum Beispiel nur aus Wassermelone, nur aus Mangos, nur aus Birnen, nur aus Bananen oder welcher Frucht auch immer besteht. Auch einzelne Monomahlzeiten sind sehr heilend und eine wertgeschätzte Erleichterung für das Verdauungssystem.
Ich liebe Monomahlzeiten, da sie mich so gut fühlen lassen. Man kann ganz deutlich spüren, wie viel leichter eine solch einfache Mahlzeit im Gegensatz zu einem komplexen Gericht aus vielen Zutaten zu verdauen ist. Der Körper braucht viel weniger Energie dafür und man hat weniger mit Beschwerden wie Müdigkeit, Blähungen, Bauchschmerzen und so weiter. zu kämpfen.
18 TAGE PAPAYA
Warum habe ich Papaya für mein Mono Eating Cleanse gewählt?
Das hat diverse Gründe. Zum einen mag ich Papaya wirklich gerne. Ich liebe den Geschmack und ich liebe, dass sie leicht und saftig ist. Zum anderen waren sie gerade zu einem recht günstigen Preis und in großen Mengen verfügbar (3.99 Euro für eine große Papaya von den Kanaren, das ist echt fair). Und schließlich haben Papayas viele heilende Eigenschaften, die wundervoll für meine individuellen Bedürfnisse sind.

Dank Medical Medium wissen wir, dass Papayas unglaublich viele Nährstoffe und positive Effekte auf unsere Gesundheit haben. Im Folgenden nenne ich diejenigen davon, die für mich persönlich ganz besonders interessant sind und die meine Seele berühren:
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Wenn du mit irgendeiner Form von Magen- oder Darm-Beschwerden zu kämpfen hast, gibt es nichts Besseres als Papayas. Zum Beispiel wenn du an Dünndarmfehlbesiedelung (SIBO) leidest, sind Papayas ideal. Die verdauungsfördernden Eigenschaften von Papayas sind unübertroffen.
Papayas reduzieren Entzündungen im Darm, heilen gereizte Nervenenden, bekämpfen Viren und sorgen für ein basisches Milieu. Außerdem enthalten sie mehr als 500 kraftvolle Verdauungsenzyme.
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Auch in Bezug auf die Haut bewirkt Papaya wahre Wunder. Die enthaltenen Vitamine, Mineralien und vor allem Carotinoide machen sie zu einem Jungbrunnen für die Haut, der Falten reduziert und vorbeugt, Ekzeme, Neurodermitis, Schuppenflechte und Akne heilt, und die Haut von innen heraus strahlen lässt.
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Im Inneren jeder einzelnen Papaya halten sich medizinische Wahrheiten versteckt. Wenn wir sie essen, kann unser Körper dieses Heilwissen unmittelbar identifizieren und verwenden, um uns körperlich zu erneuern, sodass wir heilen und die stärkste Version unserer Selbst werden können.
Papayabäume und ihre Früchte wollen uns verständlich machen, dass es in Bezug auf Heilung, Wachstum und persönliche Entwicklung keine Grenzen gibt. Krankheit und körperliche Herausforderungen können uns nicht zurückhalten; wir sind dazu in der Lage, Situationen zu transformieren, die zunächst unmöglich erscheinen.
Mono Eating: Meine Erfahrungen und Tipps
Einfachheit
Was ich ganz besonders liebe an einer Mono Eating-Kur ist die Einfachheit, die sie in das Leben bringt. Man muss nicht darüber nachdenken, was man einkaufen muss, worauf man gerade Lust hat, was man in seiner Lunchbox mit zur Arbeit nehmen soll, und so weiter.
Es ist einfach von vornherein klar, dass man Selleriesaft trinken und Papaya essen wird, und somit muss man keine weiteren Gedanken daran verschwenden.
Ich zum Beispiel hatte eine extrem anstrengende Woche während ich auf meiner Papayainsel war. Ich habe einen neuen Job angefangen, der eigentlich ein Teilzeitjob sein sollte, da ich noch viele weiteren Verpflichtungen habe. Aber in den ersten Wochen wurde ich unerwarteterweise (und ohne meine vorherige Zustimmung) an sechs Tagen pro Woche eingeteilt, jeweils zwischen 8,5 und 10,5 Stunden.
Und es war wirklich hilfreich, dass meine Ernährung während dieser anstrengenden Zeit simpel und unanstrengend war. Wie im Autopilot habe ich jeden Morgen meine Papaya in mundgerechte Stücke geschnitten und in Gläser gefüllt, um vor, auf und nach der Arbeit problemlos davon naschen zu können. Und für das Frühstück und Abendessen zu Hause musste ich auch nicht viel Energie aufwenden (die ich sowieso nicht mehr gehabt hätte). Papaya waschen, aufschneiden, auslöffeln, fertig.
Alltagstauglichkeit
Und da kommen wir direkt zu einem zweiten wundervollen Aspekt einer Mono Eating-Reinigungskur. Sie entgiftet und entschlackt, versorgt einen aber dennoch mit ausreichend Energie, um einen normalen Alltag bestreiten zu können. Denn egal ob man einen Job hat, Mama ist, einen geliebten Menschen pflegt oder mit der Heilung des eigenen Körpers beschäftigt ist, nicht jeder kann eine extreme Fastenkur machen, bei der Ausruhen unumgänglich ist.
Fastenkuren wie Saftfasten können wundervoll sein, wenn man sich schon lange genug clean ernährt hat und der Körper bereit dazu ist. (Und wenn man Zeit hat, sich die dafür nötige Ruhe zu gönnen.) Doch wenn der Körper noch mit vielen Giftstoffen belastet ist und man keine Erfahrung mit Entgiftung hat, kann eine extreme Reinigungskur wie Saftfasten den Körper überfordern und kontraproduktiv sein.
Frühling
Ich war im April auf meiner Papayainsel, und ehrlich gesagt empfinde ich den Frühling als DIE perfekte Zeit, um eine Mono Eating-Kur zu machen. Zum einen, weil die Sommerfrüchte noch nicht da sind und man deswegen nicht das Gefühl hat, dass man was verpasst. Denn mal ehrlich, in Deutschland gibt es nur für so eine kurze Zeit eine größere Auswahl an Früchten (Pfirsiche! Nektarinen! Kirschen! Feigen! Süße Wassermelone! …) Da will man sich doch nicht freiwillig einschränken! Und zum anderen, weil der Frühling sowieso die beste Zeit für Entschlackung ist.

Medical Medium sagt: „Wusstest du, dass der Frühling eine ideale Zeit ist, um deinen Körper zu entgiften? Es ist eine Jahreszeit des Wandels, des Wachstums und des Erwachens, sowohl für die Natur als auch für deinen Körper. Es ist die perfekte Zeit um neue Wurzeln zu pflanzen, in Form von gesunden Gewohnheiten und Entscheidungen in Bezug auf Essen, die dir dabei helfen werden, im Laufe des Jahres zu gedeihen und aufzublühen.“
Selleriesaft
Ich durfte ja nun persönlich die Erfahrung von einer Papaya-Mono Eating-Kur OHNE Selleriesaft und einer Papaya-Mono Eating-Kur MIT Selleriesaft machen. Und im direkten Vergleich muss ich sagen, dass die Kombination mit Selleriesaft wirklich einen großen Unterschied macht.
Selleriesaft liefert uns eine Fülle an Mineralsalzen, die sehr wichtig sind. Unser Körper braucht eine Balance aus Glucose und Mineralsalzen. Und wenn dein Körper ein Defizit an Mineralsalzen hat, dann lässt er dich das wissen, zum Beispiel durch extremen Heißhunger auf Salziges oder nicht zu stillenden Hunger.
Es ist möglich sich immer hungrig zu fühlen und immer ein Verlangen nach Essen zu verspüren, obwohl man isst und isst und isst. Das bedeutet, dass deinem Körper Nährstoffe fehlen, die er auf diese Weise einfordern möchte.
Ich kann mich sehr gut daran erinnern, dass ich während meines ersten Ausflugs auf die Papayainsel oft salziges Essen vermisst habe. Und damit meine ich jetzt nicht mal irgendwelche fragwürdigen Nahrungsmittel wie Essiggurken, Salzhering oder Pizza. Ich meine wundervolle heilende Lebensmittel wie Tomaten, Spinat, Gurken oder Salat.
Solche Gelüste hatte ich dieses Mal kaum, beziehungsweise wenn sie aufkamen, konnte ich sie mit einem Glas Selleriesaft direkt befriedigen. Und meiner Erfahrung nach resultiert aus solch einer ausgeglicheneren Aufnahme von Nährstoffen auch ein ausgeglicheneres Gemüt.

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN
Während ich meine Mono Eating-Reinigungskur gemacht habe, haben mich sehr viele Nachrichten und Kommentare mit Fragen erreicht. Die Antworten zu den vier Fragen, die mir mit Abstand am häufigsten gestellt wurden, findest du hier:
Kann man die Papayakerne mitessen? Habe ich das gemacht?
Ja, Papayakerne sind vollkommen essbar, und ich habe in der Regel jeden Tag ein paar davon mitgegessen. Mal mehr, mal weniger, je nachdem, wie ich Lust hatte. Manchmal habe ich während meiner Mono-Diät wunderschöne reduzierte Bio-Papayas gefunden, die auf den Kanaren angebaut wurden. Von denen habe ich besonders gerne ein paar Kerne mehr gegessen.
Laut Medical Medium haben Papayakerne äußerst effektive wurmtötende Eigenschaften, sie eignen sich hervorragend um Würmer und sogenannte Parasiten aus dem Körper zu entfernen.
Außerdem wirken sie wundervoll unterstützend auf den Verdauungstrakt, da sie mehr Enzyme als eine ganze Pillendose Verdauungsenzyme enthalten. Und zudem bringen die frischen Kerne alle nötigen Nährstoffe mit, die für eine nahezu augenblickliche Aufnahme nötig sind.
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Wie viele Papayas habe ich pro Tag gegessen?
Diese Frage wurde mir sooo häufig gestellt, und ehrlich gesagt sträubt sich in mir etwas dagegen, sie zu beantworten. Beziehungsweise ich möchte nicht, dass sich jemand an der Menge orientiert, die ich esse, da das nicht zwangsläufig der Menge entspricht, die gut für DICH ist.
Es ist wichtig, dass du auf deinen Körper hörst, und einfach so viel isst, wie du brauchst, um dich vollkommen satt und zufrieden zu fühlen. Zu keinem Zeitpunkt während dieser Reinigungskur solltest du hungern. Iss dich satt, immer. Und genauso solltest du auch kein Essen in dich hineinzwängen, wenn du dich schön übermäßig satt fühlst. Eigentlich ganz einfach.
Außerdem sind ja nicht alle Papayas gleich groß, da gibt es wirklich enorme Unterschiede! Und neben der Größe spielt auch die Sorte eine Rolle, denn manche sind saftiger als andere, manche sind süßer als andere, was bedeutet, dass sie auch einen unterschiedlichen Anteil an Zucker / Kohlenhydraten / Kalorien haben.
Verstehst du, worauf ich hinaus möchte? Natürlich kann ich dir einen ungefähren Einblick geben, wie viele Papayas ich pro Tag gegessen habe. Bis zu vier große. An manchen Tagen hatte ich aber auch sehr wenig Appetit (teilweise stressbedingt), und dann waren es weniger. Aber orientiere dich bitte nicht an dieser Menge und spüre einfach, was dein Körper braucht.
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Wie viel Selleriesaft habe ich pro Tag getrunken?
Mein Ziel war, drei große Gläser (einen dreiviertel Liter bis Liter) Selleriesaft pro Tag zu trinken. Eines am Morgen, eines irgendwann, und eines am Abend. Nun, das hat nicht geklappt, haha.
Ein großes Glas Selleriesaft jeden Morgen auf nüchternen Magen (mindestens 20 bis 30 Minuten nach meinem Zitronenwasser) habe ich jeden Tag getrunken, das mache ich ja schon seit Jahren und das ist absolute Routine.
Am Abend habe ich es eigentlich auch immer geschafft, noch ein großes Glas zuzubereiten und zu trinken, aber zwischendurch so gut wie nie, um ehrlich zu sein. Es wäre sicher besser gewesen, aber ich habe getan, was ich konnte, und man hat ja schließlich auch noch andere Verpflichtungen im Leben, als Sellerie zu waschen und Entsafter zu reinigen ; )
Habe ich Nahrungsergänzungsmittel genommen?
In Bezug auf Supplements habe ich mich teilweise an dem orientiert, was Medical Medium für die Liver Rescue 3:6:9 vorschlägt, und teilweise meine Intuition walten lassen.
Medical Medium sagt, dass man während der Leberreinigung 3:6:9 keine heilenden Nahrungsergänzungsmittel nehmen muss, da die Kur an sich schon fast wie ein eigenes Nahrungsergänzungsmittel für die Leber ist, da sie sie genau mit dem versorgt, was sie braucht.
Er sagt aber auch, dass man seine Supplements auch gerne weiterhin nehmen kann, falls man schon daran gewöhnt ist, dies täglich zu tun. Nur an Tag 9, an dem man nur Flüssigkeiten zu sich nimmt, schlägt er vor, auf die Nahrungsergänzungsmittel zu verzichten.
Mit all diesem Wissen im Hinterkopf habe ich persönlich mich dazu entschieden, meine flüssigen Nahrungsergänzungsmittel weiterhin zu nehmen, auf die Kapseln habe ich während der 18 Tage jedoch überwiegend verzichtet. Nur einmal, als ich leichte Kopfschmerzen hatte, habe ich Magnesium-Kapseln genommen. Denn auch hier gilt, go with the flow, höre auf deinen Körper und auf deine Intuition, und entscheide dich der Situation und deinen Bedürfnissen entsprechend.
MONOMAHLZEITEN: DIE ABWECHSLUNGSREICHE ALTERNATIVE ZUR MONO-DIÄT
Um mit einfachen Mahlzeiten gesundheitliche Erfolge erzielen zu können, muss man nicht unbedingt einen Tag oder mehrere Tage lang nur eine einzige Frucht essen. Man kann sich auch für die etwas abgeschwächtere Variante der Monomahlzeiten entscheiden, was bedeutet, dass man nur ein Lebensmittel pro Mahlzeit zu sich nimmt, über einen längeren Zeitraum.

Weiter oben habe ich beiläufig schon mal erwähnt, dass ich auch im Alltag häufig Monomahlzeiten esse, also beispielsweise eine Papaya zum Mittagessen. Was durchaus bedeuten kann, dass ich davor und danach komplexere Mahlzeiten hatte, zum Beispiel einen Früchtesmoothie zum Frühstück und eine große Schüssel Gurkennudeln mit Tomatensoße zum Abendessen.
Worauf ich hier hinaus möchte ist aber auch eine Kur, die über einen längeren Zeitraum verläuft. Das kann nur ein Tag sein, oder auch mehrere Tage, Wochen oder sogar Monate am Stück. In diesem Zeitraum nimmt man zu jeder Mahlzeit nur ein Lebensmittel zu sich, es kann aber eben zu jeder Mahlzeit ein anderes sein. Das ist abwechslungsreicher, und somit auch ein bisschen befriedigender und leichter durchzuhalten als eine klassische Mono Eating-Kur.
Wie bei einer richtigen Mono Eating-Kur, sind auch hier Kartoffeln und süße Früchte die beste Wahl. Bananen, Birnen, Papayas, Äpfel, Melonen, Trauben, Orangen, Pfirsiche, Erdbeeren, Jackfruit, Mangos,… die Auswahl ist riesig. Auch Süßkartoffeln oder Kürbis eignen sich wunderbar für einzelne Monomahlzeiten.
Beispielsweise könntest du Wassermelone zum Frühstück, Papaya zum Mittagessen, Trauben als Snack und Kartoffeln zum Abendessen zu dir nehmen. Höre auf deinen Körper, spüre in dich hinein, nach welchen Lebensmitteln er verlangt, und genieße diese in Fülle.
Eine andere Möglichkeit wäre den ganzen Tag über nur eine Frucht zu essen, wie beispielsweise Mangos, so oft und wann immer du willst, und zum Abendessen dann einen Teller gedämpfte Kartoffeln zu genießen.
Für welche Variante auch immer du dich entscheidest, auf jeden Fall solltest du zwischen diesen Monomahlzeiten auch auf eine ausreichende Versorgung mit Mineralsalzen achten. Das ist besonders wichtig für deine Nebennieren und zur Aufrechterhaltung eines ausgeglichenen Blutzuckerspiegels.
Frischer Selleriesaft ist ein wichtiger Bestandteil jeder Reinigungskur, ein Glas zwischen allen Mahlzeiten wäre perfekt. Falls dir das zu langweilig oder zu aufwändig ist, stellt Gurkensaft eine tolle Alternative dar. Ein bis zwei Gläser Selleriesaft solltest du aber mindestens in deinen Tag integrieren. Zitronenwasser und Aloe Vera-Wasser sind andere heilende und entgiftungsfördernde Flüssigkeiten, die du in Betracht ziehen kannst.
Generell gilt, je mehr verschiedene Komponenten dein Ernährungsplan enthält, desto komplexer wird es und desto mehr Verdauungsarbeit muss dein Verdauungssystem leisten. Doch auch hier ist wichtig, dass du auf deinen Körper hörst, und das tust, was sich richtig für dich anfühlt. Solltest du ein großer Fan deines grünen Blattgemüses, von Selleriesticks oder von Gurkenscheiben sein, kannst du auch diese in deine Reinigungskur integrieren.
Hast du Lust, auch mal eine Mono Eating-Kur auszuprobieren?
Das Gefühl, dass dein Körper auch davon profitieren könnte? Oder hast du vielleicht schon mal eine ausprobiert, und möchtest hier deine Erfahrungen mit uns teilen? Vielleicht fühlst du dich auch erstmal eher zu den Monomahlzeiten hingezogen? Ich hoffe, dass der Artikel dich inspirieren konnte. Teile gerne deine Gedanken, Fragen und Erfahrungen hier in den Kommentaren, ich freue mich auf den Austausch mit dir!
Alles Liebe, deine Dani ♡
6 Comments
Hallo Dani, in welcher Form könnte ich Mineralsalze zu mir nehmen, wenn ich Selleriesaft nicht vertrage? Habe ihn über ein halbes Jahr getrunken, anfangs hat er mir noch geschmeckt, aber die Nebenwirkungen wurden immer schlimmer (Magenkrämpfe und Übelkeit), sodass ich irgendwann abgebrochen habe. Reicht es wenn ich Gurken so esse, wie du schon schreibst wäre das viel einfacher in den Alltag zu integrieren als Saft, zumal ich Rheuma in den Händen habe und immer Schmerzen beim Saft-machen (Nussmilchbeutel auswringen) habe. Würde mich sehr über eine Antwort freuen!
Nadine
Hallo liebe Nadine!
Erst einmal würde ich dich fragen, wieviel Selleriesaft du getrunken hast, und ob du eine kleinere Menge trinken / gut vertragen könntest? Manche Menschen beginnen mit einem Teelöffel Selleriesaft pro Tag und arbeiten sich von dort aus weiter nach oben. Falls man nicht mal so eine kleine Menge verträgt, ist das okay, man kann auch erstmal anders heilen und den Selleriesaft später integrieren. Aber so wirklich ersetzen kann den Selleriesaft nichts.
Weitere gute Quellen für Mineralsalze sind: Selleriestangen, Gurken, grünes und rotes Blattgemüse, Gerstengrassaftpulver, Spirulina, Zitronen(saft), Limetten(saft), Meeresgemüse aus dem Atlantik.
Säfte sind deshalb fantastisch, weil man eine sehr große Menge an Nährstoffen auf einmal zu sich nehmen kann. Es ist schwer, so viele Gurken oder Selleriestangen an einem Tag zu essen, dass man auf eine ähnliche Menge an Mineralsalzen kommt, wie sie in einem Glas Selleriesaft steckt.
Aber tu einfach, was du kannst, ich verstehe, dass es nicht immer leicht ist. Vielleicht kann dir jemand helfen? Vielleicht gibt es eine Saftbar in deiner Nähe? Vielleicht kannst du eine sehr kleine Menge Selleriesaft trinken und/oder Gerstengrassaftpulver am Morgen in (Zitronen)Wasser einrühren?
Liebe Grüße,
Dani
Hallo liebe Dani,
vielen Dank für deine informativen Beiträge; ich finde auch deinen Schreibstil sehr angenehm zu lesen : )
Ich würde mich freuen, wenn du mir noch ein paar Tips geben kannst, wo du einkaufen gehst? Ich wohne in Berlin und unsere Bio- Märkte sind in der Regel eher schlecht ausgestattet was Obst und Gemüse angeht..mit Frische hat das meiste auch nichts mehr zu tun. Ich habe in meiner Verzweiflung sogar schon online Früchte bestellt, aber auch das war immer eine Katastrophe, denn den Transport haben die meisten nicht überstanden. Gegen ein Trip nach Papaya Island hätte ich grad gar nichts : )
Sonnige Grüße, Leona
Hallo liebe Leona!
Vielen Dank für deinen Kommentar, ich freue mich sehr, dass meine Artikel dir gefallen : )
Ich habe auch einige Jahre lang in Berlin gelebt, und meinen Ausflug nach Papaya Island habe ich auch letztes Jahr in Berlin gemacht. Damals (exakt vor einem Jahr) gab es wirklich große Papayas aus Spanien für 3,99 bei Edeka in Schöneberg. Aber das ist natürlich nicht jedes Jahr so…
Generell gehe ich in viele verschiedene Läden. Zitronen, Äpfel, Grünzeug, Kräuter, Tomaten… hole ich im Biomarkt. Lidl finde ich für Melonen und manchmal auch Mangos ziemlich gut. Bei Edeka gibt es oft tollen Bio-Sellerie, und manchmal Papayas. Ansonsten kaufe ich Papayas oft in so kleinen Obstläden, manchmal findet man aber auch in anderen Supermärkten welche, bei Kaufland, zum Beispiel.
In asiatischen Läden findet man manchmal richtige Schätze, und in türkischen Läden gibt es die besten Melonen : )
Du siehst, man muss sich ein bisschen umschauen : ) Mir persönlich macht Lebensmittel einkaufen Spaß, mir macht es nichts aus, in einige verschiedene Läden zu gehen. Aber ich muss zugeben, dass es in Deutschland nicht ganz leicht und ziemlich zeitaufwändig ist.
Ich hoffe meine Tipps helfen dir ein bisschen!
Herzliche Grüße,
Dani
Wow… so informativ dieser Artikel. Habe all seine Bücher gelesen und bin fast fertig mit “Sellerie Saft“. Ich habe seit über 10 Jahre sehr viele Magen-Darm Beschwerden und werde immer mehr Mono Mahlzeiten in meinem Tag integrieren, fühle mich auch dadurch viel besser und habe auch weniger Schmerzen.
Ab morgen mache ich Banana Island. Dadurch, dass ich so erschöpft bin ist es für mich viel einfacher zu heilen mit der Mono Ernährung.
Danke dir für die Infos und deine Inspiration
Much Love
Das freut mich, liebe Lu, dass der Artikel informativ und hilfreich für dich war! Und vielen Dank für deine Wertschätzung.
Ich mag Mono-Mahlzeiten auch so, so gerne!
Viel Freude bei Banana Island and much love right back to you : )